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16.04.2015 | Brain Appeal

TYPO3 User Group Rhein Neckar

Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten, möchte ich hier eine kurze Zusammenfassung ins Netz stellen. Zur gestrigen TYPO3 User Group Rhein Neckar konnten wir 10 TYPO3 Enthusiasten in unseren Räumlichkeiten begrüßen.

Den Auftakt machte Christian Händel vom Marketing Team mit Informationen über die TYPO3 Association General Assembly 2015 (Hauptversammlung) vom 14.04.2015 in Essen und anschließender Diskussion des Themas. Die wohl wichtigste Entscheidung für die Zukunft von TYPO3 und NEOS, ist die Einrichtung einer Company. Hierdurch sollen firmenähnliche Strukturen geschaffen werden und in diesem Sinne auch als Firma am Markt agiert werden. Das bedeutet, dass Geschäftsführer eingesetzt werden, Abteilungen geschaffen und Product Owner für TYPO3 und NEOS bestellt werden. Entscheidungen zur Weiterentwicklung werden sich dann wohl stärker am Markt orientieren. Als Verein soll die Einflussnahme und das Mitentscheidungsrecht der Mitglieder weiterhin möglich sein. Bis zur nächsten Hauptversammlung in 2016 werden deshalb noch keine Fakten geschaffen werden können, sondern zunächst nur entscheidbare Vorlagen erstellt werden.

Weiter wurde von einem Round Table Gespräch berichtet. Thema hierbei war die die Außendarstellung des Leistungsumfangs von TYPO3 und NEOS und den damit verbundenen Erwartungen. Dass hierbei die Ankündigung zu den tatsächlich erfahrbaren Eigenschaften immer weiter auseinander klafften war letzten Endes der Auslöser für den Round Table. Die Kontroverse wurde in der Usergroup weitergeführt.

Einen weiterer Gedankenaustausch führten wir über die Gründe, wieso wir TYPO3 einsetzen und wieso derzeit gefühlt weniger junge TYPO3 Entwickler nachrücken. Zum ersten Teil der Diskussion bestand wohl Konsens, dass die Mehrzahl der Anwesenden zu einer Zeit mit PHP und CMS in Berührung kamen, in der die Auswahl sehr überschaubar war. Viele haben sich seinerzeit am Markt orientiert, ggf. ihr eigenes CMS entwickelt, und kamen letztlich bei TYPO3 an. Wieso weniger junge TYPO3 Entwickler nachrücken liegt wohl an dem Zusammenhang, dass es heutzutage ein sehr großes Angebot an Content Management Systemen gibt, die in der zigten Generation extrem ausgereift sind. An Web-Themen interessierte Jugendliche werden sich für den Einstieg vermutlich eher mit einem simpleren CMS wie WordPress auseinandersetzen, als mit einem CMS wie TYPO3, das eine Größenordnung erreicht hat, die eine zu große Einstiegshürde bedeutet. Und für den Einsatz bei privaten Webseiten für Verein, Hobby etc. reichen kleinere CMS in der Regel aus. Dass das Enterprise CMS TYPO3 für einen größeren und komplexeren Einsatzzweck verwendet werden kann ist offensichtlich, jedoch für Einsteiger ohne entsprechende Anforderungen letztlich technologisch nicht erste Wahl.

Und was natürlich bei der User Group neben einem geselligen Beisammensein mit Pizza, Salat und Getränken auch nie fehlen darf sind Fragen rund um das Thema TYPO3 und deren Lösungsansätze, Erfahrungen oder Tipps anderer. Immer wieder interessant finde ich auch den offenen Erfahrungsaustausch zwischen Agenturen.

Vielen Dank bei allen Teilnehmen und bis zum nächsten Mal!

Jörg

 

Weitere Informationen:

TYPO3 Association General Assembly 2015

TYPO3 NEOS

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